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NZ Bildungswesen

Schulpflicht besteht für alle Neuseeländer im Alter von sechs bis sechzehn Jahren. Die meisten Kinder gehen aber bereits mit fünf Jahren zur Schule. Kinder aus entlegenen Gegenden und solche, die aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht zur Schule gehen können, haben die Möglichkeit, über die Correspondence School am Fernunterricht teilzunehmen. Eltern können ihre Kinder entweder auf staatliche oder private Schulen schicken.

Die meisten Schulen sind Teil des staatlichen Schulsystems. Der Besuch der staatlichen Schulen ist kostenlos. Auch die privaten Schulen erhalten staatliche Unterstützung, finanzieren sich aber hauptsächlich über Schulgebühren. Schulen, die Kirchenorganisationen unterstehen oder denen eine bestimmte Weltanschauung zugrunde liegt, werden ebenfalls zum Teil vom Staat finanziert.

Die Kinder beginnen ihre Schulausbildung in einer der 2000 Grundschulen des Landes, an der sie sechs bis acht Jahre bleiben. Im Alter von ungefähr 13 Jahren wechseln sie zu einer der 350 weiterführenden Schulen, die Colleges oder High Schools genannt werden.

Der neuseeländische Lehrplan umfaßt Sprachen, Mathematik, Naturwissenschaften, Technik, Sozialwissenschaften, Kunst und Sport. Auch der großen Nachfrage nach Unterricht in Maori wird auf allen Ebenen der Schulausbildung entsprochen.

In der Sekundarstufe (9-13 Klasse) müssen die Schüler in der 11 Klasse NCEA (National Certificate of Education Achievement) Stufe 1 bestehen. Das kommet dem allgemeinen Schulabgangszeugnis gleich. In der 12 Klasse der weiterführenden Schule legt man NCEA Stufe 2 ab. Das ist mit dem deutschen Realschulabschuß vergleichbar. In der 13 Klasse arbeiten Schüler auf NCEA Stufe 3 zu. Erfolgreicher Bestand verschafft Universitätszugang.

Neuseeland hat acht Universitäten, und ein großer Teil der Kosten für die Universitätsausbildung wird vom Staat getragen. Die Studenten müssen jedoch durch Universitätsgebühren für ein Viertel der Kosten sowie für ihre Lebenshaltungskosten selbst aufkommen, wobei sie die Möglichkeit haben, für diesen Zweck Darlehen aufzunehmen. Studenten aus Familien mit niedrigen Einkommen haben außerdem Anspruch auf Studentenzuschüsse. Internationale Studenten werden allerdings nicht vom Staat subventioniert und müssen folglich die volle Studiengebühr tragen.

Die 25 Polytechnics Neuseelands, die mit den deutschen Fachhochschulen vergleichbar sind, bieten akademische und berufliche Ausbildungsprogramme. Pädagogische Hochschulen im ganzen Lande bilden Lehrer für Grund- und weiterbildende Schulen sowie für besondere Anforderungen wie das Unterrichten in der Zeichensprache aus.

Es gibt an die 60 Tagesschulen und Internate für Kinder, die einer besonderen Förderung bedürfen wie z. B. blinde oder gehörlose Kinder. Außerdem erhalten Schulen zusätzliche Gelder für Kinder, die einen Förderunterricht in Englisch als Zweitsprache benötigen. Die meisten privaten und staatlichen Schulen nehmen gebührenzahlende Schüler aus dem Ausland auf.

Das Bildungsministerium berät die Regierung in allen Fragen der Schul- und Hochschulbildung, während ihr das Education Review Office regelmäßig unabhängige Berichte vor allem über einzelne Schulen und Vorschuleinrichtungen liefert. Richtlinien für staatliche Abschlüsse zu bestimmen und aufrechtzuerhalten, ist die Aufgabe der New Zealand Qualifications Authority, der Qualifikationsbehörde.





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